Evil Twins 3 - seit ihrer Geburt getrennt

15. September 2009

Kontrast: “Vision und Tradition” CD-CoverRammstein: “Liebe ist für alle da!” CD-Cover

Kontrast: “Vision und Tradition” CD 2008 + Rammstein: “Liebe ist für alle da!” CD 2009

Dank an N*R*A* für’s Entblößen!

T-Stricher

11. Dezember 2007

Soweit ist es also schon gekommen:

Beim Lesen des Wortes T-Shirt ungewollt zusammengezuckt, in der Erwartung, die Telekom hätte sich schon wieder in den nächsten T-someenglishbullshit umbenannt.

Empfehlungsschreiben

25. Oktober 2007

Aus einem Brief des Holiday Inn Dresden:

“Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.”

Ja, diese Worte stammen von Johannes H. Lohmeyer, Geschäftsführer der Macrander Hotels GmbH & Co. KG. Und sie sind ein Empfehlungsschreiben, wie ein Hotel sich kein besseres ausstellen könnte. Das Schreiben richtete sich nämlich an die Herren Apfel und Delle der sächsischen NPD-Landtagsfraktion.

Den ganzen Brief, der einen wahrlich großen Hattrick beinhaltet, gibt’s nebenan beim Zeitspuk.

Übrigens: Auch das Mutterschiff Kontrast nächtigte dereinst im Holiday Inn Dresden und kann Zimmer, Pool, Sauna und Frühstück nur empfehlen!

(via)

Netzpoesie

19. Oktober 2007

Ach, manchmal ist es doch schön, durch den Spamfilter geschlüpfte E-mails zu lesen:

Hi

Die Heidi aus Dresden!
Guckt ein bisschen mürrisch aus der Wäsche, aber das täuscht ganz gewaltig. Mit ihren dicken Dingern und ihrer engen Fotze ist sie wie geschaffen für die maschinelle Penetration. Die weiß genau, was sie braucht und ist ziemlich scharf drauf, als sie so gefesselt und geknebelt im Käfig hockt.

http://irgendeine.womoeglichunanstaendige.org/homepage.html

Mit jedem Stoß wird die kleine, geile Sau lauter und schreit die Geilheit regelrecht raus, während sie unten rum durch gehämmert wird. So wie die geil quiekt, kommt die bestimmt alle paar Sekunden. Mit mösenseitiger Dauerpenetration und dazu noch zwei amtlichen Saugglocken, für die ohnehin schon dicken Titten, ist die Kleine echt voll bedient.

Mal ehrlich, was für eine arschgeile Aktion und was für ein scharfes Luder das dieses Mal ist. Das sollte man sich unbedingt angesehen haben.

http://irgendeine.andereunanstaendige.com/homepage.html

das dümmste ding auf erden sollte einst der affe werden doch der plan ging voll daneben es begann der mann zu leben!

ciaoi

Potzblitz!

31. August 2007

Tesla, unsere neue Gastsängerin:

Videostandbild: Singender Blitz

Klick das Bewerbungsvideo!

(Danke, SvOlli!)

Treu! Treu! Treu!

30. August 2007

Normalerweise würde ich einen Teufel tun, mich als Steigbügelhalter eines Privatradiosenders zu betätigen, der in der Privatsphäre seiner Hörer herumstochert. Dieses Tondokument jedoch ist derart frappierend, dass ich es niemandem vorenthalten möchte:

Ein li-la-lustiger Treuetest und seine Folgen.

(Die Echtheit sei dahingestellt. Aber warum klingt der Anrufer wie Bruno Kramm?)

Sims

30. August 2007

Stimmt das? Im Computerspiel Sims kann man Säuglinge einmauern, wenn man sie nicht mehr mag?

Gibt’s das auch mit Punks?

Meine erste CD, 3. Versuch

26. August 2007

Ich gebe zu, dass Versteckspiel macht Spaß. :-) Passend zum 25. Geburtstag der CD wurde mir ein Stöckchen zugeworfen mit der Frage, welches denn meine erste CD gewesen sei. Nach Aufwärmphase und Vorspiel wäre es im 3. Anlauf wohl Zeit für die Durchführung des eigentlichen Aktes. Mal sehen, ob ich heute zum Höhepunkt komme …

Zu Abi-Zeiten hatte ich einen Freund, der mindestens ebenso musikfanatisch war wie ich. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zwischen uns: Bei ihm stand Yello an erster Stelle und The Art Of Noise an zweiter - bei mir war es umgekehrt.

Schon damals war die Entscheidung zwischen LP und CD eine Frage der Coolness. Wir beide entschieden sie aber nach recht pragmatischen Gesichtspunkten: Die Plattenindustrie versuchte zu jener Zeit noch krampfhaft, die Käufer vom Erwerb der wesentlich teureren CDs zu überzeugen, indem sie diese mit Bonustracks anreicherte. Die Entscheidung pro CD fiel in diesen Fällen leicht. Selbst wenn man noch gar keinen CD-Player hatte …

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Evil Twins 2 - auch seit ihrer Geburt getrennt

24. August 2007

CD-Cover: Nico: Femme fatale (The Aura Anthology)CD-Cover: Acessoires: Vendetta

Nico: “Femme Fatale - The Aura Anthology” Doppel-CD + Accessoires (Axel Machens + Ecki Stieg): “Vendetta” CD

Jetzt amtlich:

24. August 2007

“GEZ-Gebühren” = falsch!

Falsch, falsch, falsch, falsch, falsch!

via

Tony Wilson ist tot, Vol. 2

23. August 2007

Tony Wilson ist tot, und das ist auch noch auf eine andere Art bitter. Stimmen nämlich die Informationen, die die Wikipedianer aus Pressemeldungen zusammengetragen haben, dann ist seine Geschichte ein sehr beschämendes Armutszeugnis für das Britische Gesundheitssystem.

Tony Wilson verstarb zwar letztendlich an einem Herzinfarkt, doch litt er seit 2006 an Nierenkrebs. Im Januar diesen Jahres wurde eine seiner Nieren operativ entfernt. Eine anschließende Chemotherapie schlug nicht mehr an. Die Ärzte verordneten ihm deshalb das Medikament Sutent (Sunitinib), mit dem die Überlebensdauer eines Krebspatienten in der Regel verdoppelt werden kann. Allein der National Health Service wollte die monatlichen Behandlungskosten in Höhe von 3.500 britischen Pfund pro Monat nicht übernehmen. Patienten, die zur selben Zeit im selben Krankenhaus behandelt wurden, hingegen bekamen die Kosten erstattet.

Tony Wilson selbst hatte im Musikbusiness nie das große Geld gemacht und aus Überzeugung immer nur in das staatliche Gesundheitssystem eingezahlt. Letzten Endes waren es Freunde wie Bandmitglieder und Manager der Happy Mondays, die in die Bresche sprangen und eine Stiftung gründeten, die das Leben von Tony Wilson wenigstens um ein paar Monate verlängerte.

Tony Wilson ist tot, Vol. 1

23. August 2007

Zugegeben, die Nachricht ist nicht mehr ganz frisch. Da in Deutschland jedoch nur Wenige von ihr Notiz genommen haben, ist sie mir trotzdem einen Blogeintrag wert:

Am 10. August 2007 verstarb der britische Musikmanager, Clubbetreiber und TV-Moderator Tony Wilson.

Tony Wilson verdanken wir mehr, als die meisten wissen. Er war einer der Gründer des legendären Plattenlabels Factory Records und des nicht minder berühmten Hacienda-Clubs. Damit prägte er maßgeblich das, was als “Manchester-Szene” eineinhalb Jahrzehnte lang die britische Underground- und Popmusik fest im Griff haben sollte. Unter seiner Ägide wuchsen Bands wie Joy Division, New Oder oder die Happy Mondays zu stilprägenden Ikonen heran. Ihr Einfluss auf Gothic, Dark Wave und Indiepop reicht bis in die Jetztzeit.

Darüber hinaus entwickelte sich die Hacienda Mitte/Ende der 80er Jahre zu einem der Epizentren der Rave- und Acid-Kultur, welche zur Blaupause für das spätere deutsche Technophänomen werden sollte.

Tony Wilson - das kann man mit Fug und Recht behaupten - war ein Mann mit einer Vision. Davon gibt es nicht sehr viele und ab jetzt leider einen weniger.

R.I.P., Tony Wilson

Können diese Ohren lügen?

22. August 2007

Grönemeyer, AOK & Village People?
Grönemeyer, Village People & AOK?
AOK, Grönemeyer & Village People?
AOK, Village People & Grönemeyer?
Village People, AOK & Grönemeyer?
Village People, Grönemeyer & AOK?

MP3, via

Meine erste CD, 2. Versuch

22. August 2007

Ich wurde freundlich darauf hingewiesen, dass ich in meinem letzten Anflug von Schwafelsucht den heißen Brei, der in diesem konkreten Fall von einer eher kalten, ersten CD verkörpert wird, mehr umtanzt denn umgerührt oder gar verspeist habe. Natürlich komme ich nicht umhin, diesem Einwurf einen gewissen Wahrheitsgehalt zu attestieren und im Sinne der Publikumsgeneigheitserhaltung den Brei erneut auf die Feuerstelle zu schieben, aufdass er diesmal seiner Endbestimmung zugeführt werde und möglichst vielen munde. Ich wünsche mir viel Glück dabei …

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Wort des Tages, Vol. 59

20. August 2007

“Armfische”

Meine erste CD

20. August 2007

Mal wieder ein Stöckchen, eine sog. Blogosphären-ABM:

h8u-SvOlli fragt nach meiner ersten CD. Da nutze ich doch mal die Gelegenheit, um ein wenig auszuholen. (Ausholen kann ich gut …)

Als geborener DDR-Bürger liegt der Erwerb meiner ersten CD in guter Erinnerungsreichweite. Schließlich lebten wir in der Zone nur von Wasser, Brot und Liebe. CDs, die wir erfindungsreichen Kinder aus diesen drei Zutaten formten, hatten ein Problem: Sie verklebten die aus Polen importierten, erzkatholischen CD-Player, die ihrerseits aus purem Knäckebrot gefertigt waren, so schnell, dass der Hörgenuss jeweils nur wenige Millisekunden andauerte. Die aus dieser künstlichen Kunstverknappung folgende völkische Unruhe gipfelte bekanntermaßen in einer friedlichen Revolution für abriebfeste CDs und krümelfreie CD-Player-Schubladen. Doch diese ist Geschichte und soll im Rahmen dieser Ausholung nicht weiter erläutert werden …

Neue Kraftwerk-Veröffentlichung

16. August 2007

Darauf erst mal einen Toast!

Evil Twins - seit ihrer Geburt getrennt

16. August 2007

Kraftwerk liveSpike Jones CD-Cover

Florian Schneider von Kraftwerk (Musikarbeiter, 2006) + Spike Jones (Humorarbeiter, 1940er/50er)

(Livefoto: JF Sebastian, Creative Commons)

Karl Ranseier ist tot …

14. August 2007

Jakob M. Mierscheid lebt!

“Kurioserweise tauchte anstatt Mierscheids ein echter Abgeordneter namens Miersch auf. Daraufhin wurde die Frage gestellt, ob Mierscheid seinen Eid abgelegt hätte.”

Deshalb: Wählen Sie Jakob M. Mierscheid - so wertvoll wie sein eigener Steg!

Wählen Sie Jakob M. Mierscheid - den Unerschrockenen, der Ulla Schmidt als Unwort des Jahres vorschlug!

Wählen Sie Jakob M. Mierscheid - den Wahlforscher, der das nach ihm benannte Mierscheid-Gesetz schuf!

Der Stimmenanteil der SPD [in Prozent] richtet sich nach dem Index der deutschen Rohstahlproduktion [der alten Bundesländer] – gemessen in Millionen Tonnen – im jeweiligen Jahr der Bundestagswahl.

Wählen … ach gehen Sie doch einfach hier lang!

Robotnik Classics: Medien

23. Juli 2007

Der folgende Text fristete dereinst sein Dasein in der Rubrik “Sonstige Kommentare” unseres kleinen Online-Magazins Robotnik. Im Jahre 2007 verlor er diese Stellung, fand aber dank einer gezielten Indiskretion direkt im Anschluss Asyl und Nestwärme in diesem kleinen Kuschelblog.

Lasset Euch zurückversetzen ins Jahr 2003:

Es ist schon eine Crux … mit den Medien. Seit Jahren sieht man sie wachsen und gedeihen, diese Fernsehstationen - und bei jedem neuen Showkonzept denkt man sich: Jetzt kann es nicht mehr schlimmer kommen. (”Showkonzept” ist dabei ja schon ein Widerspruch in sich; suggeriert dieses Wort dem Zuschauer doch, das betreffende neue Sendeformat sei tatsächlich so etwas wie durchdacht.) Doch weit gefehlt: Es kann noch schlimmer kommen. Garantiert.

Bewiesen in der Musikszene bereits Pur - immerhin mehr als 15 Jahre später - hinlänglich, dass man sogar die lyrischen Ergüsse einer Bettina Wegener noch unterbieten kann, so toppen sich die Manufakturen für das Programm der Braunschen Röhre mittlerweile fast wöchentlich gegenseitig. Waren es zunächst sinnentleerte “Daily-Soaps”, die sich heuschreckenartig über alle Kanäle hinweg vermehrten und die zumindest noch problemlos nebenher flimmerten, ohne dass man sich groß daran stören musste, so sollten irgendwann wieder echte, authentische Inhalte her. Jawoll. Dies war der Startschuss zum nachmittäglichen Talkshow-Wahn.

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