Bodystyler 02/98 zu

ISECS: "Tod ... find' ich gut!" MC

Magazin: Bodystyler 02/1998, Frontseite Dem niedersächsischen Quartett Isecs ist es im vergangenen Jahr durch einen Song gelungen, seinen Bekanntheitsgrad in riesigen "Einheitsschritten" um ein Vielfaches zu steigern. Ob sie 1998 an diesen Erfolg anknüpfen können, bleibt abzuwarten, aber lest selbst, was die Formation, bestehend aus den beiden Gründungsmitgliedern Sänger Roberto "Lorenz" Lindner und Oberkomponist Dirk Heinrich, die von Dirks Bruder Holger Heinrich und Falko H tatkräftig unterstützt werden, zu diesem Punkt und anderen Themen zu erzählen hat. Ihre Musik, eine auf Wurzeln aus den 80er Jahren basieren, mit markantem Gesang angereicherte Mischung aus Synthie-Pop und EBM, dürfte zumindest aufmerksamen Stammlesern ebenso bereits bekannt sein wie der Frontmann, von dem bereits einige Leserbriefe im Bodystyler abgedruckt wurden (der bisher letzte in Nummer 20), und somit ist es nunmehr an der Zeit, das es heißt: Vorhang auf für Isecs und somit für folgendes brieflich geführte Interview, welches anläßlich ihres neuen "Best Of"-Tapes "Tod... find' ich gut!" entstand!

Das branchenübliche Vorspiel

Bodystyler:

Da zumindest Roberto den Bodystyler kennt: Was erwartet Ihr eigentlich vom nun folgenden Interview?

Holger:

Um eins gleich klarzustellen: der Bodystyler ist natürlich auch den anderen Bandmitgliedern bekannt. Darum lassen wir am besten alles auf uns zukommen.

Bodystyler:

Um erstmals mit einer (allgegenwärtigen?) Verwirrung aufzuräumen: Roberto, wie heißt jetzt eigentlich wirklich? Erst habe ich überall gelesen, daß Du Roberto heißt, aber dann den letzten Brief hast du mit "Robert" unterschrieben. Was nu? Weißt Du es selbst nicht so genau, oder habe ich soeben Deinen richtigen Namen verraten und Dich überführt, weil der dir das "o" aufgrund Deiner tiefen Bewunderung für Roberto Blanco angehängt hast?

Roberto:

Natürlich verehre ich Roberto Blanco. Aber in Wirklichkeit heiße ich Roberta. Damit das keiner merkt, nenne ich mich Roberto und unterschreibe mit Robert. Patrick Lindner ist übrigens mein Bruder. (JH: oder gar ein Klon von Dir bzw. bis zu einer von ihm? Immerhin seid Ihr Kollegen...)

Bodystyler:

Ich weiß ja, daß der Bandname keine tiefere Bedeutung hat, aber wie seid ihr denn darauf gekommen? "Isecs" hört sich ja an wie "Ieh! Sex!", oder nicht?

Dirk:

Tatsächlich sind wir Verfechter des Gedankens "Kein Sex vor der Ehe!". Das hat meine ehemalige Freundin nach drei Jahren verständlicherweise nicht mehr ausgehalten und Schluß gemacht. Auch Robertos Rehlein wird langsam nervös. Leider wird unser Bandname oft falsch ausgesprochen, so daß wir in einer kleinen Zeitschrift schon mal als "Eyesex" angekündigt wurden.

Bodystyler:

Letztes Jahr hat es mit der geplanten CD-Veröffentlichung noch nicht geklappt. Wie sie es denn für '98 damit aus? Woran ist es bisher gescheitert?

Robert:

Daran, daß wir nicht klingen wie die 973. Depeche Mode- oder 242-Kopie und außerdem noch szenekritische Texte haben. So was verkauft sich doch nicht...

Bodystyler:

Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen, nach knapp sechs Jahren Isecs und drei veröffentlichten Tapes eine "Best Of"-MC herauszubringen?

Roberta:

Vielen Hörern sind wir erst durch "Einheitsschritt" bekannt geworden. Damit die nicht gleich drei Tapes auf einmal kaufen müssen, gibt nun eines mit fast allen "Hits". Die vorherigen Tapes "The Missng Link With The Key To Your Heart" (1993), "Elektronische Körper-Musik? " (1995) und "Da lacht die schwarze Koralle..." (1997) werden ab jetzt nicht mehr verkauft. Somit haben unsere alten Fans bald echte Raritäten. Außerdem enthält "Tod... find' ich gut!" ja auch viele neue Tracks und unveröffentlichte Live-Versionen. Nach fast sechs Jahren erscheint uns eine kleine Werkschau durchaus angebracht.

Bodystyler:

Ach ja, zwei Quizfragen habt ihr mir ja auch gestellt, und ich bin gerne gewillt, auf diese zu antworten:

1. Im Stück "Tod... Find' ich gut!" habe ich sechs "Todeskünstler-Bands" aufspüren können.

2. Persönlich habe ich Christa Päffgen alias Nico nie kennengelernt, auch mit ihren Soloprojekten bin ich nicht sonderlich vertraut, wohl aber mit ihrer Zusammenarbeit mit The Velvet Underground und ihrem Schicksal.

Wie sieht's aus, bekomme ich jetzt irgend einem spitzenmäßigen Preis von Euch oder waren meine Antworten (ich bin ja auch eigentlich für's Fragestellen zuständig) nicht toll genug?

Robby Roboter:

Einen Superpreis gibt's nicht, denn es sind nicht sechs "Todeskünstler-Bands". Außerdem waren die Fragen eher rhetorisch gemeint und zum Drüber-Nachdenken. Wir trauen dem Bodystyler also einiges zu. (JH: Damit steht Ihr wohl so ziemlich alleine da, und daß ich bei so hohen Anforderungen versagen mußte, ist dann wohl kaum weiter verwunderlich, aber ich hätte doch gerne gewußt, wie hoch der gesuchte Superpreis denn nun war...)

Fünf Isecs'sche Lieder unter die Lupe genommen

Bodystyler:

Magazin: Bodystyler 02/1998, ISECS-Interview, 1. Seite Jetzt bin ich wieder dran, und zwar mit einigen Fragen zu einzelnen Songs auf Eurer neuen MC:

Fangen wir einmal mit dem Titelstück an, auf dem ihr, wie bin schon angedeutet, mit Zitaten nur so um Euch werft. Ihr scheint Euch in der Rolle als "Schlipstreter der Szene" durchaus wohlzufühlen, habt ihr doch bereits mit dem allseits bekannten "Einheitsschritt" den "Grufties" einen ironisch umrahmten Spiegel vorgehalten. Welcher Art war die bisherige Resonanz von Wavern und den in "Tod... find' ich gut!" zitierten Bands? Falls ihr von letzteren noch keine erhalten habt, wie mag diese wohl ausfallen? Warum seid ihr davon überzeugt, daß sich auch das neue Stück zum Szene-Hit mausern wird (immerhin ist es bereits im "Szene-Hit-Mix " auf dem Tape enthalten)? Worin liegt für Euch das Interesse an - und ich denke, man kann es wohl getrost so bezeichnen - Provokation?

Robespierre:

Ich finde nicht, daß wir direkt provozieren. Ich glaube, wir reflektieren eher und bringen viele Dinge (vielleicht ein wenig überspitzt) auf den Punkt. (In einem "Stern"- oder "Spiegel"-Interview hätte ich gesagt, daß wir "focussieren".) Ich denke, Ironie ist ein gutes Mittel, um ernste Inhalte zu transportieren. Außerdem machen wir etwas in der Szene bislang Einzigartiges, Unverwechselbares, eben etwas eigenes ("Darkness Party" von Elesde erschienen übrigens über zwei Jahren nach unseren "Einheitsschritt", den 1994 aber noch niemand kannte). Von den bisher zitierten Bands haben wir bislang noch keine Reaktionen bekommen, daß Tape ist ja auch noch ganz neu. Die Reaktionen der Waver sind mittlerweile sehr positiv. Zu "Einheitsschritt" gab es verschiedene Antworten - einige fragten uns, was wir uns denn einbilden würden, andere fanden den Track von Anfang an "absolut genial" (O-Zitat Fan). "Tod... find' ich gut!" wird ein Hit, weil "Einheitsschritt" auch einer geworden ist und der neue Song noch eine ganze Ecke stärker ist. Das mit dem "Szene-Hit-Mix" ist ein Anhaltspunkt für die DJs - damit Sie wissen, welches Stück sie spielen sollen...

Bodystyler:

Was hat Euch dazu bewogen, einen Song über Nico zu schreiben? Ist diese Künstlerin für Euch auch heute noch von Bedeutung, und wollt ihr vielleicht helfen, sie ins Gedächtnis zurückzurufen, was im übrigen auch schon Ecki Stieg in seiner "Stieg spricht! "-Kolumne versucht hat? Was fasziniert Euch an Nico? Denkt Ihr, daß ein früherer Tod sie zu einem Mythos hätte werden lassen, annähernd vergleichbar mit James Dean oder Jim Morrison? Und wo wir gerade bei Leichen sind: wie denkt er über den Tod von MNichael Hutchens (INXS)?

Robsi-Bopsi:

Für mich ist Nico die erste Sängerin gewesen, die Musik gemacht hat, die man heute der schwarzen Szene zurechnen würde. Sie war - im Gegensatz zu den meisten heutigen (selbsternannten) Todeskünstlern - eine wirkliche Künstlerin, denn sie lebte ihre Musik und ihre Texte bis zur letzten Konsequenz. Würden mehr Leute Nico kennen, würde ihnen ziemlich schnell auffallen, welch affektierte Pennäler-Prosa in der schwarzen Szene oftmals als hohe Kunst verkauft wird. Hör' Dir die 1968'er-LP "The Marble Index" von Nico an, und du siehst in den Abgrund - auch heute noch. Eine Wahnsinns-Atmosphäre. Jim Morrison, James Dean (und auch Kurt Cobain) waren eher Rebellen, also nicht sonderlich vergleichbar mit Nico, der "Urmutter der tiefschwarzen Melancholie" (O-Zitat Ecki Stieg). Zum Tod von Michael Hutchence kann ich nicht viel sagen, da ich mit ihm nie etwas am Hut hatte.

Bodystyler:

Der Song "The Missing Link" scheint so etwas wie ein alter Bekannter für Euch zu sein, taucht er doch in immer wieder neuen Versionen auf Euren Tapes auf. Was macht für Euch den Reiz aus, gerade dieses Stück ständig zu bearbeiten und dem Hörer vorzusetzen?

Dirk:

"The Missing Link" war das erste Stück, das wir jemals halbwegs professionell aufgenommen haben. Somit bleiben wir auf der einen Seite unserer Vergangenheit treu und zeigen auf der anderen Seite (mit den Neu-Bearbeitungen), daß wir auch aktuelle Einflüsse in unsere Musik integrieren. Außerdem ist das Stück in sehr viele musikalische Richtungen entwickelbar - vielleicht gibt ja schon bald 'nen "Trip-Hop-Mix"...

Bodystyler:

"Die Maschine" hat einen stark gesellschaftskritischen Text. Denkt Ihr etwa, daß in Deutschland (ich beziehe den Text also durchaus auf die gegenwärtigen Verhältnisse) nicht alles in bester Ordnung ist? Wo seht Ihr persönlich die größten Probleme und Spannungen? Hättet ihr ansatzweise Ideen, was besser gemacht werden könnte?

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt:

"Die Maschine" basiert auf der gleichnahmigen Kurzgeschichte des Autors "Igor". Ich sehe den Text mehr als eine Warnung vor der drohenden Apokalypse denn als politisches Statement. Für mich liegt ein wirkliches Problem darin, daß den meisten tatsächlich "ohnehin alles egal" ist. Man sollte nicht immer alles als gegeben akzeptieren und nur mit dem Strom schwimmen. Nehmt Euer Leben selbst in die Hand - Veränderung beginnt immer mit der kleinsten Einheit...

Holger:

Bei meinem letzten Besuch in meiner Heimatstadt Plauen fielen mir die dort allgegenwärtigen sozialen Spannungen auf. Die Monotonie der sozialistischen Einheitsbauten und die steigende Arbeitslosenquote wirken sich bedrohlich auf die Lebensqualität aus. Dies kann leicht zu Aggressionen führen...

Bodystyler:

Eine Frage zu "Einheitsschritt" darf natürlich auch nicht fehlen, da Ihr durch dieses Stück und seine Präsenz auf diversen Samplern, vor allem dem "Zillo-Club-Hits 2" vielen potentiellen Hörern zum ersten Mal ausgefallen seid. Befürchtet Ihr nicht, daß Ihr noch bis ans Ende Eurer Tage in erster Linie mit diesem Song in Verbindung gebracht werdet, daß Ihr vielleicht sogar zu so eine Art "One-Hit-Wonder" werdet und es Euch nicht mehr gelingt, an den Erfolg dieses Liedes anzuknüpfen?

Roberto Concerto:

Tatsächlich haben wir Angst vor diesem "The Sparrows And The Nightingales"-Syndrom. Ein weiterer Grund, schnell das neue Tape zu veröffentlichen: Damit es auch endlich einen Nachfolge-Hit gibt...

Weitere aufschlußreiche Geschichten

Bodystyler:

Magazin: Bodystyler 02/1998, ISECS-Interview, 2. Seite Kommen wir nun zu Euren Faible für den Sound der 80er Jahre, dem ihr bisher erfolgreich treu geblieben seid, wogegen auch nichts einzuwenden ist. Doch da diese Dekade nunmehr fast ein Jahrzent hinter uns liegt, gestatte sich mir trotzdem mal vorsichtig anzufragen, ob es nicht doch an der Zeit für eine Neuorientierung beziehungsweise Modernisierung ist. Oder seid Ihr mit den bisherigen Ergebnissen so sehr zufrieden daß er überzeugt seid, Euren musikalischen Weg gefunden zu haben?

Dirk:

Unsere musikalischen Wurzeln liegen - wie Du ganz richtig gemerkt hast - in den achtziger Jahren. Trotzdem sind wir offen für neue Einflüsse, was wir zum Beispiel auch mit den Neubearbeitungen einiger älterer Songs (z.B. "Leben vor dem Tod") beweisen.

Holger:

Beim Arrangieren machen wir uns eigentlich keine Gedanken darüber, wie "modern" ein Sound klingt. Wir bringen musikalisch eigentlich nur das zum Ausdruck, was in uns steckt...

Bodystyler:

Welche Anforderungen stellt ihr primär an einen Song, den ihr zu veröffentlichen gedenkt, außer der Tatsache, daß er Euch gefällt (was wohl selbstverständlich ist)?

Falko "H":

Ich achte besonders darauf, daß die Stücke perfekt programmiert sind und keine Spielungenauigkeiten mehr aufweisen. Ansonsten lassen wir uns tatsächlich von unserem Gehör leiten. Nur bei den Titeln, mit denen wir in den Discos laufen wollen, achten wir natürlich auf Tanzbarkeit und eine gewisse Eingängigkeit der Songstrukturen.

Bodystyler:

Wart ihr denn auch doll aufgeregt, weil Euch die Gnade zuteil wurde, am 10.01. zusammen mit den neuen Super-Mega-Stars des deutschen Electro, Funker Vogt, einen draufzumachen und dem Bremer Publikum so richtig einzuheizen? War dort genauso viel los wie bei den Auftritten, wo ihr heimlich mitgeschnitten habt, um auf Euren Tapes einige Live-Versionen präsentieren zu können (der Lautstärke und Intensität des Applauses und allgemein der Publikumsreaktionen nach zu urteilen mögen dort locker knapp zehn Leute zugegen gewesen sein...)? Mal ernsthaft: ist es nicht absolut schwer, als noch recht unbekannte Band ausreichend Leute zu einem Konzert zu locken?

Robberbandman:

Nach knapp sechs Jahren musikalischen Schaffens mit solch absoluten Superstars vor genau 101 zahlenden Zuschauern auftreten zu dürfen, war das orgiastischte Erlebnis das ich je hatte. Nicht nur, daß Funker Vogt die innovativste EBM-Formation des Sonnensystems sind, nein, sie hatten sogar die Güte, freiwillig den (eigentlich für beide Bands vorgesehen) Backstage-Raum zu benutzen, so daß wir unsere Interviews auf dem Klo geben durften. Ein Traum wurde wahr! Und selbst als ich die Boshaftigkeit besaß, die utopische Menge von ca. 0,2 Litern Cola aus einer der beiden großen (eigentlich für beide Bands vorgesehenen) Flaschen in mein Glas zu gießen, schickte mich die Freundin des "Sängers" höflich nach unten, um Nachschub zu holen. Zum Glück haben wir auch ja unsere eigene Art, mit so etwas umzugehen - ich sage nur "Tod... Find' ich gut!". Man darf also auf unsere Veröffentlichung gespannt sein. Nein, mal im Ernst: nervös waren wir nicht sonderlich, denn wir haben ja auch schon einiges an Live-Erfahrungen auf dem Buckel. Außerdem läuft "Einheitsschritt" in den Bremer Discos so gut, daß wir quasi ein Heimspiel hatten. Das Publikum ist sehr gut mitgegangen. Der Veranstalter sagte mir hinterher beim Abrechnen im Treppenhaus (warum wohl nicht im Backstage-Raum?), daß ihn sogar einige Leute, die wir übrigens nicht zu ihm geschickt haben, gefragt hätten, warum wir denn als erstes hätten spielen müssen. Übrigens liegt unser Schnitt nicht bei knapp zehn sondern bei zwölf Zuschauern (Stolz!), aber die hörste auf dem Tape nicht, da wir kein Mikro ins Publikum gerichtet haben...

Bodystyler:

Falls es mal passieren sollte, daß Ihr mit einer anderen Band verwechselt werdet, und Ihr Euch aussuchen könntet, wessen Klangerzeugnisse fälschlicherweise für die Eurigen gehalten werden, welche Formation würdet Ihr wählen?

Robocop:

Generell glaube ich zwar nicht, daß man uns mit jemand anderem verwechselt, aber wenn es doch passiert, dann natürlich am liebsten mit Funker Vogt. Eventuell würde ich auch einen Vergleich mit Kraftwerk nachvollziehen können - man höre und dazu noch 72 mal "Synthetisches Leben"...

Sag' zum Abschied...

Bodystyler:

Nun ist das Interview zu Ende. Wie sehr hat es denn Euren Erwartungen ent- (oder wider-) sprochen?

Holger:

Mir ist aufgefallen, daß Deine Fragestellungen sehr lang und somit anstrengend abzutippen sind. Und weil Roberta (oder wie auch immer sie heißt) auch immer noch so schwafelig antwortet, hab' ich jetzt ganz wunde Finger... Aber das hat gerade Spaß gemacht, da ich ohnehin momentan auf dem S/M-Trip bin... (JH: Da Du auch Selbstgeißelungen stehst, kann ich Deine ekstatische Freude am Tippen nachvollziehen, aber weil ich meine Fragen noch nicht verfeuert habe, hättest Du Dir das Kopieren meiner zugegebenermaßen ellenlangen Meditationsergebnisse meinetwegen auch ruhig sparen können...)

Bodystyler:

Noch was? Na gut, der Etikette wegen bedanke ich mich hiermit herzlich für die kostbare Zeit, die ich Euren "Leben vor dem Tod" mit diesem Interview geraubt habe und gebe Euch die Möglichkeit, schnell auch noch loszuwerden, was Euch am Herzen liegt.

Garde-Robe:

Wir sagen auch ganz herzlich "Dankeschön". Abschließend möchte ich Dich noch darauf hinweisen, daß Du soeben die Ehre hattest mit der führenden EKM-Band Deutschlands (es gibt ja auch nur eine) ein Interview zu zelebrieren...

Bodystyler:

Och, hatte ich? Na, das ist doch schon mal was. Ich würde jetzt mal so schätzen, daß "EKM" für "Elektronische Körper-Musik" stehen tut, und wer sich mit selbiger näher auseinandersetzen möchte, den profilierungssüchtigen Isecsern gar Auftrittmöglichkeiten beschaffen kann oder ihnen einfach irgendwie die Meinung sagen will oder so, der wende sich doch schlicht und einfach an folgende Adresse wo auch das aktuelle Tape "Tod... find' ich gut!" für 10 DM Vorkasse (inklusive Porto und Verpackung) bestellt werden kann:...

J HEYne, Bodystyler