Als ich
1975 zur Welt kam, war meine musikalische Zukunft schon abzusehen: Meine Mutter sang im Chor
und mein Vater spielte in der Feuerwehrkapelle Saxophon und Klarinette. Mein jüngerer Bruder konnte sich
auch schon früh für das Schlagzeug begeistern. Für mich hatten meine Eltern das Klavier auserkoren. Ab
meinem siebten Lebensjahr habe ich acht Jahre lang klassisches Klavierspiel gelernt. Als ich genug davon hatte, habe
ich noch drei Jahre lang Rock-Piano drangehängt, doch das eigentliche Ziel waren elektronische Instrumente.
Vom Konfirmationsgeld kaufte ich mir mein erstes: Yamaha PSR90 (schon damals veraltet). Später gesellten
sich noch andere Musikerzeuger dazu. Zuerst habe ich die Instrumente hauptsächlich für Weihnachslieder und
das, was ich gelernt habe, eingesetzt. Nächste Station war ein mit Freunden gebildetes Rockprojekt, das
jedoch aus dem Übungsstadium nur für einen Auftritt herauskam und dann irgendwie eingeschlafen ist.
Bei der Bundeswehr dann der Umschwung: Ich lernte Dirk kennen. Bis dato waren ISECS instrumentenlos, ich hatte sie. Unser erstes gemeinsames Projekt war der "Einheitsschritt", den wir in sieben Stunden von der Ur-Version zu dem gemacht haben, was auf mehreren Samplern und in vielen Diskotheken zu hören ist. Danach war meine Hauptaufgabe, Dirks "Amiga"-Demos zu brauchbaren Songs umzuinstrumentieren (jetzt sind es "Kawai K1-II"-Demos, aber auch fast fertige "Quasar"-Demos). Unsere Lieder entstehen so: Dirk macht viele Demos, viele Demos werden wieder über den Haufen geworfen oder landen bei einem Nebenprojekt, Robert bastelt Texte zu den übriggebliebenen, bei mir werden die Songs arrangiert, weiterkomponiert und verklangzaubert. Ich wirke zusammen mit Holger auch bei der Komposition (besonders bei Intri und Soli) und beim Arrangement mit, wobei mir meine Musikausbildung zugute kommt: Ich kann mir in Gedanken schon gute Vorstellungen davon machen, wie etwas klingen wird.
Als Herr der Technik bin ich auch verantwortlich für den technischen Ablauf bei den Auftritten. Meistens mische ich uns auch selbst (außerdem bin ich Mischer und Techniker bei der örtlichen Rockband AUTUMN SKYS). Kabel baue ich auch meistens selbst, denn mein sonstiges Hobby ist die Elektronik und beruflich bin ich Prozessleitelektroniker (ausserdem sind viele Spezialadapter schweineteuer).
Falko "H" Heinbokel, im Juli 2000
| Kontrast: | Roberto | Dirk | Lexi | Bandgeschichte |